`:top
`! `*Gigantopithecus`* `! ist eine ausgestorbene `F33f`_`[Gattung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gattung_(Biologie)]`_`f der `F33f`_`[Primaten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Primaten]`_`f aus der `F33f`_`[Familie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Familie_(Biologie)]`_`f der `F33f`_`[Menschenaffen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Menschenaffen]`_`f (Hominidae). Die `F33f`_`[Fossilien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fossil]`_`f werden ins `F33f`_`[Obere Miozän`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Miozän]`_`f und `F33f`_`[Mittlere Pleistozän`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pleistozän]`_`f datiert. Funde aus `F33f`_`[Nordindien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Indien]`_`f und `F33f`_`[Pakistan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pakistan]`_`f (`*Gigantopithecus giganteus`* und `*Gigantopithecus bilaspurensis`*) gelten als 8 bis 7 Millionen Jahre alt,`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f] Funde aus `F33f`_`[China`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Volksrepublik_China]`_`f (`*Gigantopithecus blacki`*) sind hingegen jünger als 2 Millionen Jahre; einzelne chinesische Funde wurden auf nur 400.000 bis 320.000 Jahre`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f] und sogar auf nur 100.000 Jahre datiert.`:cite-ref-bocherens-2017-3-0[`F5bf`_`[3`#cite-note-bocherens-2017-3]`_`f]`:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f]
>>Contents
• `F0af`_`[Namensgebung`#namensgebung]`_`f
• `F0af`_`[Erstbeschreibung`#erstbeschreibung]`_`f
• `F0af`_`[Weitere Funde und Merkmale`#weitere-funde-und-merkmale]`_`f
• `F0af`_`[Aussterben`#aussterben]`_`f
• `F0af`_`[Stammesgeschichtliche Einordnung`#stammesgeschichtliche-einordnung]`_`f
• `F0af`_`[Trivia`#trivia]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Anmerkungen`#anmerkungen]`_`f
• `F0af`_`[Belege`#belege]`_`f
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>>Namensgebung
Die Bezeichnung der Gattung `*Gigantopithecus`* ist abgeleitet von den `F33f`_`[griechischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Griechische_Sprache]`_`f Wörtern πίθηκος (`F33f`_`[altgriechisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Altgriechische_Sprache]`_`f ausgesprochen `*píthēkos`*): „Affe“ und γίγας gígas „Riese“. Das `F33f`_`[Epitheton`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Epitheton]`_`f der Typusart, `*Gigantopithecus blacki`*, ehrt den 1934 verstorbenen Arzt und `F33f`_`[Paläoanthropologen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Paläoanthropologie]`_`f `F33f`_`[Davidson Black`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Davidson_Black]`_`f, „dessen fundamentale Arbeiten über den `F33f`_`[Sinanthropus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Peking-Mensch]`_`f ihm ein dauerndes Gedenken sichern werden, und dem es leider nicht mehr vergönnt war, sein Werk zu vollenden.“`:cite-ref-koenigswald35-5-0[`F5bf`_`[5`#cite-note-koenigswald35-5]`_`f] `*Gigantopithecus blacki`* bedeutet somit sinngemäß „Blackscher Riesenaffe“.
>>Erstbeschreibung
`F33f`_`[Holotypus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Typus_(Nomenklatur)]`_`f der Gattung und zugleich der Typusart `*Gigantopithecus blacki`* ist ein rechter, hinterer `F33f`_`[Molar`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Molar_(Zahn)]`_`f (M2) aus dem `F33f`_`[Unterkiefer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Unterkiefer]`_`f, den der deutsche Paläontologe `F33f`_`[Gustav Heinrich Ralph von Koenigswald`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gustav_Heinrich_Ralph_von_Koenigswald]`_`f 1935 zusammen mit mehreren hundert `F33f`_`[Orang-Utan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Orang-Utans]`_`f-Zähnen in `F33f`_`[Hongkong`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hongkong]`_`f in Apotheken für `F33f`_`[traditionelle chinesische Medizin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Traditionelle_chinesische_Medizin]`_`f erworben hatte.`:cite-ref-6[`F5bf`_`[6`#cite-note-6]`_`f] Damals wurden in China Fossilien als so genannte `F33f`_`[Drachenknochen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Drachenknochen]`_`f zu Pulver zerrieben, weil ihnen heilende Wirkung nachgesagt wurde. Noch im gleichen Jahr veröffentlichte von Koenigswald die nur wenige Druckzeilen lange `F33f`_`[Erstbeschreibung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erstbeschreibung]`_`f der von ihm neu eingeführten Gattung `*Gigantopithecus`*.`:cite-ref-koenigswald35-5-1[`F5bf`_`[5`#cite-note-koenigswald35-5]`_`f]
Der Zahn war von Koenigswald aufgefallen, weil er weit größer ist als alle Orang-Utan-Zähne und sich von diesen durch ein viel gröberes `F33f`_`[Kronenrelief`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zahnkrone]`_`f deutlich unterscheidet. Mit einer Länge von 22 mm und Breite von 18 mm ist der Zahn sogar größer als der entsprechende eines `F33f`_`[Gorillas`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gorillas]`_`f. Obwohl er stark abgekaut ist, stellte von Koenigswald fest, dass dem Backenzahn die für Affen typische starke Schmelzrunzelung fehlt, und dass er sich durch eine eigenartige Überentwicklung sekundärer Höckerchen auszeichnet, die ihm ein ungewöhnliches Aussehen für einen Primatenzahn verleihen. Er stellte fest, dass es die gleichen Sekundärhöckerchen sind, die auch beim Orang-Utang auftreten können. So besitze der Zahn ein typisches `F33f`_`[Tuberculum`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tuberkel]`_`f acces. med. intern.
Bis 1939 entdeckte von Koenigswald noch drei weitere einzelne `*Gigantopithecus-`*Zähne in chinesischen Apotheken.`:cite-ref-barras-newscie3074-7-0[`F5bf`_`[7`#cite-note-barras-newscie3074-7]`_`f]
>>Weitere Funde und Merkmale
In den 1950er-Jahren suchten chinesische Forscher an den – zumindest lokal – bekannten Fundstellen von „Drachenknochen“ nach `*Gigantopithecus-`*Zähnen, um sie datieren zu können. Fündig wurden sie vor allem in den südchinesischen `F33f`_`[Karst`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Karst]`_`f-Landschaften, wobei allein aus der `*Liucheng-Höhle`* (柳城) in `F33f`_`[Guangxi`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Guangxi]`_`f rund tausend `*Gigantopithecus-`*Zähne und drei Kiefer-Fragmente`:cite-ref-barras-newscie3074-7-1[`F5bf`_`[7`#cite-note-barras-newscie3074-7]`_`f] geborgen wurden.`:cite-ref-8[`F5bf`_`[8`#cite-note-8]`_`f] 1956 entdeckte man erstmals einen vollständigen `F33f`_`[Unterkiefer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Unterkiefer]`_`f, 2017 waren insgesamt rund 2000 einzelne Zähne und vier Unterkiefer von `*Gigantopithecus`* entdeckt worden, einige davon sind nur teilweise erhalten.`:cite-ref-9[`F5bf`_`[9`#cite-note-9]`_`f] Weitere Funde stammen aus Nordindien und Pakistan.`:cite-ref-10[`F5bf`_`[A 1`#cite-note-10]`_`f] Da einige Funde in der Nähe von `F33f`_`[fossilen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fossil]`_`f `F33f`_`[Pandabären`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Großer_Panda]`_`f gemacht wurden, wurde zunächst vermutet, dass auch `*Gigantopithecus`* sich von `F33f`_`[Bambus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bambus]`_`f ernährte, zumal die großen Zähne und die mächtigen Kiefer als `F33f`_`[Anpassung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Evolutionäre_Anpassung]`_`f an das Kauen harter pflanzlicher Nahrung interpretiert werden konnten. Untersuchungen des `F33f`_`[Zahnschmelzes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zahnschmelz]`_`f, die Ende 2015 online und 2017 in einem Fachblatt publiziert wurden, ergaben jedoch, dass `*Gigantopithecus`* sich – vergleichbar mit einem `F33f`_`[Orang-Utan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Orang-Utan]`_`f – überwiegend von anderen Blättern und Früchten ernährte und – anders als ein Pandabär – nicht auf Bambus spezialisiert war.`:cite-ref-bocherens-2017-3-1[`F5bf`_`[3`#cite-note-bocherens-2017-3]`_`f]
Über Größe und Gewicht können derzeit keine endgültigen Aussagen getroffen werden, da bisher nur Kieferelemente und Zähne gefunden wurden. Allerdings übertreffen diese ihre Gegenstücke bei lebenden Menschenaffen an Größe deutlich.`:cite-ref-barras-newscie3074-7-2[`F5bf`_`[7`#cite-note-barras-newscie3074-7]`_`f]
Nach Ansicht einiger Wissenschaftler war `*Gigantopithecus`* mehr als drei Meter groß und somit der größte Menschenaffe, der je gelebt hat. Demnach hätte er – vergleichbar einem ausgewachsenen `F33f`_`[Eisbären`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eisbär]`_`f – mehr als 500 kg gewogen.`:cite-ref-11[`F5bf`_`[10`#cite-note-11]`_`f] Eine andere Schätzung geht jedoch von deutlich geringeren Größen aus. Diese Schätzung beruht auf der `F33f`_`[Korrelation`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Korrelation]`_`f von Gorilla-Unterkiefer und langen Gorilla-`F33f`_`[Röhrenknochen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Röhrenknochen]`_`f; anhand dieser Korrelation wurde auf die mutmaßliche Länge der `*Gigantopithecus-`*Röhrenknochen geschlossen, mit dem Ergebnis, dass diese Röhrenknochen 20 bis 25 % länger als die von Gorillas gewesen seien.`:cite-ref-12[`F5bf`_`[11`#cite-note-12]`_`f] Dies würde bei ähnlichen Proportionen einer Körpergröße von etwa 180 cm entsprechen.
>>Aussterben
Bereits 2017 war im Zusammenhang mit einer Studie zu den Ernährungsgewohnheiten von `*Gigantopithecus`* über die Gründe seines Aussterbens spekuliert worden: Da während der `F33f`_`[Eiszeit-Phasen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kaltzeit]`_`f des `F33f`_`[Pleistozäns`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pleistozän]`_`f die Wälder verschwanden und durch offene `F33f`_`[Savannen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Savanne]`_`f ersetzt wurden, könne dies zur Folge gehabt haben, dass sich sein Nahrungsangebot verringerte. Während die zur gleichen Zeit in Afrika lebenden Vorfahren des Menschen Gräser und Wurzeln als Nahrung übernahmen, die es auch in den asiatischen Savannen zahlreich gab, passte sich `*Gigantopithecus`* offenbar nicht hinreichend schnell an die sich verändernde Umwelt an.`:cite-ref-bocherens-2017-3-2[`F5bf`_`[3`#cite-note-bocherens-2017-3]`_`f]`:cite-ref-13[`F5bf`_`[12`#cite-note-13]`_`f]`:cite-ref-14[`F5bf`_`[13`#cite-note-14]`_`f]
2024 wurde diese Hypothese durch die Ergebnisse einer umfangreichen Studie erhärtet.`:cite-ref-15[`F5bf`_`[14`#cite-note-15]`_`f] Demnach starb `*Gigantopithecus`* zwischen 295.000 und 215.000 Jahren vor heute aus. Die Umwelt von `*Gigantopithecus`* habe vor 2,3 Millionen Jahren aus einem Mosaik aus Wäldern und Gräsern bestanden, das ideale Bedingungen für seine am Boden lebenden Populationen bot. Unmittelbar vor und während der Zeitspanne des Aussterbens sei es jedoch zu einer erhöhten Umweltvariabilität aufgrund zunehmender jahreszeitlicher Schwankungen gekommen, was – belegt anhand von `F33f`_`[Pollenanalysen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Palynologie]`_`f – zu Veränderungen in den Pflanzengemeinschaften und einer Zunahme offener Waldgebiete führte. Während es den nahe verwandten Orang-Utans gelungen sei, ihre Nahrungspräferenzen und ihr Verhalten an diese Veränderungen anzupassen, könne man in den analysierten Fossilien von `*Giganthopithecus blacki`* „Anzeichen von chronischem Stress und schwindenden Populationen“ nachweisen, ableitbar u. a. aus dem gänzlich veränderten Streifenmuster im Inneren der Zähne bei jüngeren Funden im Vergleich mit älteren. Diese Schlussfolgerungen beruhen auf der Datierung und Analyse von Fossilien und `F33f`_`[Sedimenten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sedimente_und_Sedimentgesteine]`_`f aus insgesamt 22 Höhlen im Süden Chinas.
>>Stammesgeschichtliche Einordnung
Der nächste fossil überlieferte Verwandte von `*Gigantopithecus`* war vermutlich der viel kleinere `*`F33f`_`[Sivapithecus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sivapithecus]`_`f`*, der in `F33f`_`[Südosteuropa`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Europa]`_`f, `F33f`_`[Asien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Asien]`_`f und `F33f`_`[Afrika`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Afrika]`_`f lebte. Als nächster heute noch lebender Verwandter galt seit langem der Orang-Utan; 2019 wurde diese Vermutung mit Hilfe fossiler `F33f`_`[Proteine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Protein]`_`f untermauert.`:cite-ref-16[`F5bf`_`[15`#cite-note-16]`_`f] Aus einem knapp 1,9 Millionen Jahre alten Backenzahn aus China hatten in `F33f`_`[Dänemark`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dänemark]`_`f tätige Experten auf dem Gebiet der `F33f`_`[Paläoproteomik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Paläoproteomik]`_`f Proben von `F33f`_`[Zahnschmelz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zahnschmelz]`_`f gewonnen und daraus mehrere Proteine von `*Gigantopithecus blacki`* rekonstruiert. Die Rekonstruktionen wurden anhand der Einträge in Protein-Datenbanken mit dort registrierten Proteinen anderer Menschenaffen-Arten verglichen. Daraus ergab sich, dass `*Gigantopithecus`* ein Schwester-`F33f`_`[Taxon`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Taxon]`_`f der Orang-Utans (Gattung `*Pongo`*) ist und dass der `F33f`_`[letzte gemeinsame Vorfahre`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Most_recent_common_ancestor]`_`f von `*Gigantopithecus`* und Orang-Utan vor 12 bis 10 Millionen Jahren lebte.
>>Trivia
1985 versuchte der US-amerikanische Anthropologe `F33f`_`[Grover Krantz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grover_Krantz]`_`f, den als `F33f`_`[Bigfoot`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bigfoot]`_`f bekannten, `F33f`_`[humanoiden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Humanoid]`_`f `F33f`_`[Kryptiden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kryptozoologie]`_`f der `F33f`_`[nordamerikanischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nordamerika]`_`f `F33f`_`[Folklore`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Folklore]`_`f als `*Gigantopithecus blacki`* wissenschaftlich anerkannt zu bekommen. Die `*`F33f`_`[International Commission on Zoological Nomenclature`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=International_Commission_on_Zoological_Nomenclature]`_`f`* lehnte dies jedoch ab, da das Taxon bereits vergeben war und Krantz keinen Holotypus vorweisen konnte.`:cite-ref-regal2009-17-0[`F5bf`_`[16`#cite-note-regal2009-17]`_`f]
>>Literatur
• Colin Barras: `*Hunting for the greatest of apes.`* In: `*`F33f`_`[New Scientist`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=New_Scientist]`_`f.`* Band 230, Nr. 3074, 2016, S. 34–37, doi:10.1016/S0262-4079(16)30905-8
• Russel L. Ciochon, John Olsen, Jamie James: `*Warum mußte Giganto sterben? Auf der Suche nach dem Riesenaffen aus prähistorischer Zeit.`* Georg Westermann Verlag, Braunschweig 1992, ISBN 3-07-509600-8.
• `F33f`_`[Elwyn L. Simons`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elwyn_L._Simons]`_`f und Peter C. Ettel: `*Gigantopithecus.`* In: `*Scientific American.`* Band 222, Nr. 1, Januar 1970, S. 76–87.
>>Weblinks
Commons
: Gigantopithecus
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Gigantopithecus
– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
• `*From the Teeth of the Dragon – Gigantopithecus blacki.`*
>>Anmerkungen
`:cite-note-10`!A 1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-10]`_`f Die Art `*Gigantopithecus bilaspurensis`* wurde erstmals 1969 anhand eines Unterkiefer-Fundes aus dem Norden von Indien beschrieben. (`F33f`_`[Elwyn L. Simons`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elwyn_L._Simons]`_`f und `F33f`_`[Shiv Raj Kumar Chopra`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Shiv_Raj_Kumar_Chopra]`_`f: `*Gigantopithecus (Pongidae, Hominoidea) a new species from north India.`* In: `*Postilla.`* Nr. 138, Yale Peabody Museum 1969, Zusammenfassung.) Der Artname `*Gigantopithecus giganteus`* hat eine wechselvolle Geschichte aufzuweisen, da der ihm bereits 1915 zugerechnete, erste Fund – ein hinterer rechter Molar ohne Zahnwurzel aus Indien – anfangs als „Dryopithecus giganteus“ zu `*`F33f`_`[Dryopithecus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dryopithecus]`_`f`* gestellt wurde,(`F33f`_`[Guy Ellcock Pilgrim`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Guy_Ellcock_Pilgrim]`_`f: `*New Siwalik Primates and Their Bearing on the Question of the Evolution of Man and the Anthropoidea.`* In: `*Records of the Geological Survey of India.`* Band 45, Nr. 1, 1915, S. 1–74; hier: 27–29; Volltext.) Jahrzehnte später als „Indopithecus giganteus“ bezeichnet wurde und erst in jüngster Zeit der Gattung `*Gigantopithecus`* zugeordnet wurde. (David W. Cameron: `*The taxonomic status of the Siwalik late Miocene hominid Indopithecus (= Gigantopithecus).`* In: `*Himalayan Geology.`* Band 22, 2001, S. 29–34, Zusammenfassung.) Von beiden Arten gibt es nur wenige Fossilien, sodass deren Aufteilung in zwei Arten umstritten ist.
>>Belege
`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f `*Giant Asian Ape and Humans Coexisted, Might Have Interacted.`* Auf: `*nationalgeographic.com`* vom 8. Dezember 2005
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Yingqi Zhang et al.: `*New 400–320 ka Gigantopithecus blacki remains from Hejiang Cave, Chongzuo City, Guangxi, South China.`* In: `*`F33f`_`[Quaternary International`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Quaternary_International]`_`f.`* Band 354, 2014, S. 35–45, doi:10.1016/j.quaint.2013.12.008.
`:cite-note-bocherens-2017-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-bocherens-2017-3-0]`_`f Hervé Bocherens et al.: `*Flexibility of diet and habitat in Pleistocene South Asian mammals: Implications for the fate of the giant fossil ape Gigantopithecus.`* In: `*Quaternary International.`* Band 434, Part A, 2017, S. 148–155, doi:10.1016/j.quaint.2015.11.059.
`:cite-note-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-4]`_`f `*Giant ape lived alongside humans.`* Auf: `*eurekalert.org`* vom 10. November 2005. `*Gigantopithecus.`* Auf: `*welt.de`* vom 14. Dezember 2005.
`:cite-note-koenigswald35-5`!5.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-koenigswald35-5-0]`_`f Gustav Heinrich Ralph von Koenigswald: `*Eine fossile Säugetierfauna mit Simia aus Südchina.`* N. V. Noord-Hollandsche Uitgevers Maatschappij, Amsterdam 1935, S. 871–879, Volltext (PDF).
`:cite-note-6`!6.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-6]`_`f `F33f`_`[Gustav Heinrich Ralph von Koenigswald`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gustav_Heinrich_Ralph_von_Koenigswald]`_`f: `*Begegnungen mit dem Vormenschen.`* Deutscher Taschenbuchverlag, dtv Band 269, München 1965, S. 57 f.
`:cite-note-barras-newscie3074-7`!7.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-barras-newscie3074-7-0]`_`f Colin Barras: `*Hunting for the greatest of apes.`* In: `*`F33f`_`[New Scientist`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=New_Scientist]`_`f.`* Band 230, Nr. 3074, 2016, S. 34–37, doi:10.1016/S0262-4079(16)30905-8
`:cite-note-8`!8.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-8]`_`f Wenzhong Pei: 柳城巨猿洞的发掘和广西其他山洞的探查 (`*Excavation of Liucheng Gigantopithecus Cave and Exploration of Other Caves in Kwangsi.`*) Peking, 1965.
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`:cite-note-13`!12.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-13]`_`f `*Earth's largest ever ape died out because it refused to eat its greens – study.`* In: `*`F33f`_`[The Guardian`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=The_Guardian]`_`f.`* 5. Januar 2015, abgerufen am 5. Januar 2015.
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`:cite-note-16`!15.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-16]`_`f Frido Welker et al.: `*Enamel proteome shows that Gigantopithecus was an early diverging pongine.`* In: `*`F33f`_`[Nature`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nature]`_`f.`* Band 576, 2019, S. 262–265, doi:10.1038/s41586-019-1728-8. `*Oldest molecular information to date illuminates the history of extinct Gigantopithecus.`* In: `*`F33f`_`[EurekAlert!`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Universität_Pompeu_Fabra]`_`f`* 13. November 2019, abgerufen am 16. November 2019. Magdalena Schmude: `*Meldungen aus der Wissenschaft: Ein gigantischer Urzeit-Affe war ein direkter Verwandter des Orang-Utan.`* In: `*`F33f`_`[Deutschlandfunk`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutschlandfunk]`_`f-Sendung „`F33f`_`[Forschung aktuell`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Forschung_aktuell]`_`f“.`* 14. November 2019, abgerufen am 16. November 2019 (auch als mp3-Audio, 4,3 MB, 4:423 Minuten).
`:cite-note-regal2009-17`!16.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-regal2009-17-0]`_`f Brian Regal: Entering Dubious Realms: Grover Krantz, Science, and Sasquatch. In: Annals of Science. 66. Jahrgang, Nr. 1, Januar 2009, S. 83–102, `F33f`_`[doi`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Digital_Object_Identifier]`_`f:10.1080/00033790802202421, PMID 19831199 (kean.edu (`F33f`_`[Memento`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webarchivierung]`_`f des Originals vom 6. März 2012 im `*`F33f`_`[Internet Archive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internet_Archive]`_`f`*) [abgerufen am 28. November 2015]).
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